Geschlossene Kühlkette
Auch was die Kühlung der leicht verderblichen Fracht angeht, ist der Ansatz der Behälter neu und integriert Form und Funktion sehr geschickt: Während des Transports wird der Fisch mit Eis bedeckt. Bliebe er aber
im Schmelzwasser liegen, würde er verderben. Deswegen sind auf den leicht gewölbten Böden der Behälter am Rand Löcher angebracht, durch die das Wasser auf die Auffangbereiche der darunter stehenden Behälter fließen kann und sich so in Kaskaden ganz von selbst entsorgt. Auf diese Weise gelangt der Frischfisch von der „Deutschen See“, wo er gepackt wird, in einer geschlossenen Kühlkette über den Großhändler bis zum Endverbraucher in den Laden.
Inmould Label
Damit die Behälter lange Zeit über die gesamte Logistikkette nachverfolgt
werden können, wurden während des Spritzguss-Prozesses Inmould-
Labels integriert. Diese halten sowohl tiefen Temperaturen als auch
häufigen Reinigungen ausgezeichnet Stand. Zusätzlich vereinfachen Farbmarkierungen auf dem Label das Handling der Drehstapelbehälter.
Bislang sind die Frischfisch-Mehrwegkisten in den beiden Größen
600x400mm und 400x300mm erhältlich. Im kommenden Jahr möchte
Schoeller Arca Systems die Funktionen und das Design auch auf die Standardgröße 800x400mm übertragen.