Pressemitteilung
Big Boxen erleichtern den innerbetrieblichen Warenverkehr
5 Okt 2009
Optimierte Intralogistik mit Big Boxen von Schoeller Arca Systems
Fahrerloses Transportsystem (FTS) bei STIWA
Bei STIWA APF verfolgt man die Vision einer mannlosen Intralogistik. Neben zahlreichen organisatorischen Maßnahmen und der Errichtung dreier Hochregallager setzte man Ende 2008 durch die Etablierung eines fahrerlosen Transportsystems (FTS) einen wesentlichen Schritt zur Umsetzung dieser Vision.
Vor Einführung der FTS-Anlage am Standort Gampern wurde der gesamte innerbetriebliche Warenverkehr vom Lagerpersonal mit Hochhubwagen und Staplern erledigt. Die Bereitstellung des Produktionsmaterials wurde im Wesentlichen vom Lagerschichtmeister abgewickelt. Die Versorgung erfolgte dabei nicht zeitnah und so führte insbesondere die Bereitstellung für die Wochenendschichten zu hohen Pufferbeständen vor den Anlagen.

Sichtbare Veränderungen
Nach Einführung des fahrerlosen Transportsystems an den Produktionsanlagen (inklusive Leerguthandling) waren die Auswirkungen nicht nur zahlenmäßig ersichtlich.
-Wo früher Regale mit teilweise nur spärlich verwaltetem Material gewesen waren, entstand nun Platz für weitere Produktionsflächen.
-Durch die zeitnahe Bereitstellung über 24h am Tag, 7 Tage pro Woche wurden die Pufferplätze auf einen Stellplatz pro Zuführung reduziert.
-der Zuführbereich vor den Produktionsanlagen war nun wesentlich ordentlicher
-Der Abtransport der vollen Paletten mit fertigen Teilen erfolgt sofort nach Ausgabe aus der Palettierung.

Zuordenbare Kosten
„Durch die nunmehr automatisierte Materialzuführung kommen Stillstände aufgrund von Materialunterversorgung praktisch nicht mehr vor", zeigt sich der Projektleiter für Logistikautomation, Franz Humer, über den offensichtlichen Erfolg des Systems erfreut.
Die informationstechnische Protokollierung am FTS-Leitrechner macht es nun übrigens auch möglich, Transportkosten im innerbetrieblichen Verkehr direkt den entsprechenden Produktionsaufträgen zuzuordnen, anstatt den Gemeinkostenfaktor belasten zu müssen.
Passende Gebinde
Neben der richtigen Software und gut durchdachten Prozessen bedarf es aber auch der entsprechenden Hardware, beispielsweise in Form von automatisiert einsetzbaren Ladungsträgern. So finden am Standort Gampern über 2000 Big Boxen - Kunststoffbehälter im Europalettenformat - von Schoeller Arca Systems ihre Anwendung.
Für die Wahl dieser Behälter sprachen folgende Gründe:
-Kunststoff: Holz ist ein Problemfaktor auf automatisierter Fördertechnik
-Keine verbauten Metallteile: ermöglicht induktives (und damit automatisiertes) Prüfen der entleerten Box und verhindert dadurch Chargenvermischungen
-breite Zugriffsöffnung: gewährleistet die manuelle und ergonomische Entnahme der Teile
-kompatibel mit Kettenförderern
-hohe Belastbarkeit, sowohl bei Schüttgut als auch für Schlichtgut
Die STIWA APF GmbH ist ein Unternehmen der STIWA Group. Als Zulieferer – unter anderem - der Automobilindustrie ist sie in den Bereichen Stanz- und Umformtechnik, Laserschweißen, Kunststoff-verarbeitung und Werkzeugbau tätig. Typische Produkte des Unter-nehmens sind Blechbaugruppen für PKW-Lenksäulen, Möbelbänder oder medizinische Komponenten.
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